Der Sohn des Kaiserlichen Rates Johann Kaspar Goethe (1710-1782) und der Katharina Elisabeth (1731-1808)
nahm 1765 das vom Vater bestimmte Jurastudium an der Universtität Leipzig auf. Eine
lebensgefährliche Krankheit zwang ihn aber bald zur Rückkehr. In Strassburg lernte er
Herder kennen, der ihm die Aufklärungskritik Hamanns und
seine eigenen sprachphilosophischen Ideen übermittelte und Goethes Blick auf Shakespeare, Ossian sowie antike Werke richtete. Das
juristische Abschlussexamen berechtigte Goethe zur Advokatur im Herbst 1771 in Frankfurt. Doch Goethe
widmete sich lieber seinem ersten Drama und schrieb einige Gedichte. Er arbeitete auch am kritischen
Organ der Sturm-und-Drang-Bewegung, den Frankfurter gelehrten Anzeigen mit. Sein erster Roman Die Leiden des jungen Werthers von 1774 verkaufte sich sehr gut und machte
Goethe bekannt. Nach einer Reise in die Schweiz mit den Grafen zu Stolberg folgte Goethe dem Ruf des
jungen Herzog Carl August an den Weimarer Hof, wo er Ende 1775 eintraf. Am "Musenhof" wirkten schon
einige andere Künstler, u.a. Wieland sowie Charlotte von Stein. Goethe übernahm in Weimar
zahlreiche politische Aufgaben, u.a. im Finanzwesen, Berg- und Wegebau und beim Militär, später
übernahm er die Leitung des Theaters und die Aufsicht über das Bildungswesen; 1766 erfolgte die
Ernennung zum Geheimen Legationsrat, 1779 zum Geheimen Rat und 1782 wurde Goethe durch Kaiser
Joseph II. geadelt. Im September 1786 flüchtete Goethe heimlich nach Italien. Auf den Stationen
seiner Reise interessierte er sich v.a. für das antike Rom und die italienische Renaissance und
schrieb u.a. die endgültige Fassung der Iphigenie auf Tauris. In Rom besuchte er die Maler
Tischbein und Kauffmann. Erst im Juni 1788 kehrte Goethe nach Weimar zurück, wo er sich
mit Christiane Vulpius (1765-1816), der Schwester des erfolgreichen Genreautors verlobte, die er 1806
heiratete. Von den fünf Kindern aus dieser Verbindung überlebte nur der erstgeborene August
(1789-1830) die ersten Lebensjahre. Goethe gab alle Staatsämter bis auf die Leitung des Hoftheaters
auf, das er zu einer Musterbühne machte. Die 1790er-Jahre sind geprägt durch die Zusammenarbeit
mit Schiller. Die beiden entwickelten einen Stil, der als
Weimarer Klassik zur literarhistorischen Epochenbezeichnung wurde. Die Verbindung der beiden nach
Herkunft und Bildung verschiedenen Geister lebte von einer fundamentalen Spannung der Denk- und
Sichtweisen. Goethe verdankte Schiller die Anregung zu seinem Drama Die natürliche Tochter,
Schiller wurde andererseits von Goethe zum Wilhelm Tell angeregt. Nach dem Tod Herders, Schillers
und Wielands knüpfte Goethe neue Freundschaften, u.a. zu Humboldt, und beschäftigte sich mit
Fichtes Transzendentalphilosophie. Goethe stand den Romantikern
kritisch gegenüber. Auf dem Erfurter
Fürstenkongress lernte Goethe 1808 Napoleon persönlich kennen. Im gleichen Jahr gab Goethe den
ersten Teil des Faust heraus, der den Menschen in allen seinen
Möglichkeiten und Verstrickungen zeigt. Weitere Reisen führten Goethe in einige böhmische
Bäder, wo er weitere Dichtungen schrieb und Kontakte knüpfte, so begnetete er 1812 dem
Komponisten Beethoven. In den letzten Lebensjahren verfasste Goethe u.a. eine umfangreiche
Autobiographie, eine Gedichtsammlung und zuletzt den zweiten Teil seines Hauptwerks
Faust.
Goethe gilt als das unbestrittene Genie der deutschen Literatur. Er verfasste unzählige Gedichte, Dramen, und Prosawerke. Weniger bekannt sind seine naturwissenschaftlichen Tätigkeiten, die ihm zeitweise wichtiger als die literarische Arbeit erschienen. Goethe entdeckte 1784 den Zwischenkieferknochen beim Menschen. Seine Farbenlehre von 1810 dagegen wurde verlacht, da Goethe darin Newton nicht widerlegen konnte. Im Gegensatz zur neuzeitlichen Physik bestritt Goethe, dass sich das Wesen der Natur in mathematische Formeln fassen lasse. Seine naturwissenschaftlichen Anschauungen hatten einigen Einfluss auf die Naturphilosophien etwa von Hegel oder Schelling.
| Literatur: | Johann W. Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Stuttgart 2002, Reclam UB 67. Johann W. Goethe, Iphigenie auf Tauris, Stuttgart 1993, Reclam UB 83. Johann W. Goethe, Die natürliche Tochter, Stuttgart .., Reclam UB 114. Johann W. Goethe, Faust, Erster und Zweiter Teil, München 1997, dtv. |
| Internet: | Johann W. Goethe, Fast alle Werke, Originaltexte im Gutenberg-Projekt. |
Das Buch hatte den Nerv seiner Zeit genau getroffen. Es wurde ein sensationeller Erfolg. Man parfümierte sich mit "Eau de Werther", eine Epidemie "stilechter" Werther- Selbstmorde ist zu verzeichnen und die Werther-Mode schrieb vor: blauer Frack mit Messingknöpfen, gelbe Weste, braune Stiefel, runder Filzhut und ungepudertes Haar. Den Konflikt mit der Gesellschaft, den Goethes Roman registriert, wird nach dem Scheitern der Französischen Revolution ins 19. Jahrhundert weitergeschleppt und beherrscht unter der qualitativ verschärften Form des Weltschmerzes die europäische Literatur noch fast bis zur Jahrhundertmitte.
| Werther | Lotte (=Charlotten S.) |
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Magnetberg. Werthers Grossmutter erzählte ihm das Märchen vom Berg, der alle Schiffe verschlingt, die ihm zu nahe kommen. Werther denkt, dass er von Lotte genauso angezogen wird, wie das Eisen vom Magnetberg.
Nussbaumgeschichte. Zwei Nussbäume standen im Garten eines Pfarrers, dessen Tochter Lotte und Werther zusammen besuchten. Des einen Baumes Pflanzer ist unbekannt, doch den andern hat der Schwiegervater des amtierenden Pfarres aufgrund der Geburt seiner Tochter, nun Frau des Pfarrers, gepflanzt.
Frau M. gestand ihrem geizigen Manne im Sterben, dass sie aus der Haushaltskasse öfters Geld entwendet habe, um den Haushalt in präziser Manier zu führen. Sie sage das nicht, weil sie ein schlechtes Gewissen habe, sondern weil es ihre Nachfolgerin besser haben soll.
Mögliche Auswege für Werther:
Jerusalem war auch in die Frau eines Staatssekretärs verliebt (Frau H.), er lernte sie ebenfalls am Ball in Volpertshausen kennen; auch die Geschichte von der Verweisung beim Grafen B. stammt aus Jerusalems Biographie. Der pedantische Gesandte, mit dem er sich herumschlagen musste, hat auch Aufnahme in Goethes Bestseller gefunden. In der Nacht vor seinem Tod im Dezember 1772 war Jerusalem sehr aktiv: er ordnete Papiere, schrieb Briefe und liess das Feuer nachheizen. Seinem Diener erklärte er, er wolle um 6 Uhr früh los. Staatdessen zog er den blauen Frack und die gelbe Weste an und erschoss sich in seinem Sessel über das rechte Auge, auf dem Pult aufgeschlagen lag 'Emilia Galotti' von Lessing. Nur ein Franziskaner hörte den Schuss, achte aber nicht darauf. Zwölf Stunden dauerten die letzten Leiden, Ärzte erschienen, die aber nichts besseres wussten, als ihm die Ader zu lassen. Gegen 12 Uhr mittags verstarb der Arme. Noch am selben Abend wurde er begraben - kein Geistlicher hat ihn je begleitet.
Im ersten Teil des Romans schreibt Goethe autobiographisch: er beschreibt seine Gefühle zu Charlotte; im zweiten Teil hingegen nimmt er Jerusalems Geschichte und leiht ihr seine Gedanken. Das Produkt lässt sich sehen.
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Die Anfangsszene rekapituliert Faust gescheiterte Versuche, dem Weltgeheimnis mit Hilfe von Wissenschaft auf die Spur zu kommen. Deshalb versucht er es nun mit der Magie, doch führt weder das Zeichen des Makrokosmos, mit dem Faust den Weltgeist erfassen will, noch die Beschwörung des Erdgeistes zum gewünschten Erfolg. Die nächtliche Sitzung wird gestört durch den Famulus Wagner, der Faust in ein gelehrtes Gespräch ziehen will. Von der Engstirnigkeit des Famulus erneut auf die Beschränktheit seiner Welt verwiesen, entschliesst sich Faust zum Suizid, doch künden Kirchenglocken und Chorgesang vom anbrechenden Ostermorgen und die Erinnerung an seine Kinderjahre hält ihn von der Tat ab. Beim anschliessenden Osterspaziergang wird Faust seines gespaltenen, zwischen Geistigkeit und Sinnlichkeit schwankenden Wesens gewahr; «Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust». Diesen Konflikt verspricht Mephisto zu lösen, fordert aber Fausts Seele als Pfand. Der Pakt erhält durch die von Faust geforderte Zusatzklausel wiederum den Charakter einer Wette. Die zentrale Handlungseinheit, die Liebestragödie um Gretchen, wird vorbereitet in den teils witzig-satirischen, teils pittoresk-unheimlichen Szenen in Auerbachs Keller und der künstlichen Verjüngung Fausts in der Hexenküche. In der Gestalt Gretchens begegnet Faust das lebendige Idealbild der Frau, die ihm Mephisto zuvor in einem Zauberspiegel gezeigt hatte. Zur Erfüllung seiner leidenschaftlichen Begierde nimmt er dessen Hilfe in Anspruch, was sich als fataler Fehler erweist: Das Gretchens Mutter zugedachte Betäubungsmittel wirkt tödlich, ihr Bruder fällt im Duell mit Faust, sie tötet in Verzweiflung das gemeinsame Kind und endet im Kerker. Insofern scheint sich das Böse als beherrschendes Prinzip durchzusetzen, scheitert jedoch an der von Gretchen verkörperten Gegenmacht der göttlichen Liebe, über die Mephisto keine Gewalt besitzt.
| Faust | Doktor, Knecht Gottes, Sucher |
| Mephistopheles | gefallener Engel, Teufel, klug, erfahren, Materialist, hat nicht die Rolle des abgrundtiefen Bösen, hat beschränkte Optik, sieht keinen grösseren Zusammenhang |
| Wagner | ehrenvoller Bürger, nach aussen orientiert -> Schein, Wirkung sind wichtige Begriffe für ihn; er hält sich für gescheit und glaubt daran, dass er etwas Fortschrittliches erreichen wird; der ewige Opportunist |
| Gretchen | unterwürfig (zu wenig Selbstvertrauen), bescheiden, fromm, gehorsam, tugendhaft naiv, beeinflussbar, reine Seele, fleissig, an der Grenze zum Erwachsensein |
| Marthe | lüstern, verschwiegen, schlau, mit allen Wassern gewaschen, naiv |
| Valentin | Gretchens Bruder, Soldat und Moralist |
Die Einlösung der Wette blieb dem zweiten Teil der Tragödie überlassen, der aus der Sicht des alternden Dichters kaleidoskopartig die Summe seines eigenen jahrzehntelangen Ringens um Welterkenntnis und Lebenserfüllung zog. Der Abschluss des Faust fällt in Goethes letzte Lebensjahre. Der erste Teil wurde durch den Prolog im Himmel bereits auf den barocken Welttheateraspekt von Calderón hin orientiert. Ab 1827 erhielt der zweite Teil des Faust in Goethes Tagebüchern den Titel «Hauptgeschäft». 1831 versiegelte Goethe das Manuskript und beauftragte seine literarischen Helfer Eckermann und Riemer mit der Herausgabe «dieser sehr ernsten Scherze». Am Ende des zweiten Teils von Faust steht die Einsicht in den absoluten Wert der in sich selbst vollendeten, auf kein konkretes Ziel gerichteten Tätigkeit: «Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen». Die Macht der unter dieser Voraussetzung wirksamen göttlichen Gnade besiegt letzten Endes den Geist, der stets verneint und macht Mephisto zum Verlierer der Wette. Im Gegensatz zum positiven Echo des ersten Teils stiess der zweite bei seiner Veröffentlichung weitgehend auf Unverständnis, was der enormen Nachwirkung der Tragödie insgesamt aber keinen Abbruch tat.
| Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst! Und übe, Knaben gleich, der Diesteln köpft, an Eichen dich und Bergeshöhn! Musst mir meine Erde doch lassen stehn, und meine Hütte, die du nicht gebaut, und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmer's Da ich ein Kind war, Wer half mir wider Ich dich ehren? Wofür? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet Wähntest du etwa, Hier sitz' ich, forme Menschen |
Sprachliche und formale Eigenarten
Inhaltliche Gedanken
Im Gegensatz zu den Philosophen der Aufklärung glaubten viele Repräsentanten des Sturm und Drang, der Mensch beruhe nicht allein auf dem rationalen, sondern auch und gerade auf dem sentimentalen Element. Für die Aufklärung war "Gott" eine notwendige philosophische Grösse, für den Sturm und Drang ist die ganze Natur göttlich (Pantheismus). So weigert sich Prometheus, Zeus zu ehren, denn die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal haben ihn zu dem gemacht, was er ist. Die Repräsentanten des Sturm und Drang pflegten den Mythos vom Genie, das aus sich eine Welt erschafft. Prometheus ist auch ein Genie; er schuf Menschen nach seinem Bilde, um sie leiden, weinen, genissen und sich freuen zu lassen. Besonders verehrt von den Stürmer und Drängern wird der englische Autor Shakespeare (vgl. Goethes Geburtstagsrede auf "Shäkespear"), weil dessen Dramen sich selten an die aristotelischen drei Einheiten hielten. Shakespeare gilt als das grosse Genie, das sich über die Regeln hinwegsetzen kann, ja sogar muss, um der Kunst willen. Shakespeare's Dramen sind dennoch genial (Ablehnung der französischen Regelklassik, Anlehnung an die angelsächsische Kunstfreiheit). |
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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -
»Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.«
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. -
»Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. -
»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! -
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Liebe & Ehe
«Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort der Frauen weit geführt.»
«Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.»
«Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich
ohne Liebe?»
«Im Ehestand muss man sich hin und wieder streiten, sonst erfährt man ja
nichts voneinander!»
«Heut' ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut' durchs Augenglas der
Liebe.»
Philosophie & Wissenschaften
«Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.»
«Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.»
«Da gab's ein Gerede, man weiss nicht wie, das nennt man eine Akademie.»
«Wir würden gar vieles besser kennen, wenn wir es nicht genau erkennen wollten.»
«Eigentlich weiss man nur, wenn man wenig weiss; mit dem Wissen wächst der Zweifel.»
«Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden
sie auch.»
«Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man muss nur versuchen, es noch einmal
zu denken.»
«Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt und doch zuletzt von der Sache nichts
begreift.»
Geschichte
«Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.»
«Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr
seid dabei gewesen.»
«Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiss Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren,
mag von Tag zu Tage leben.»
Politik, Fürsten, Staatsräson & Gesetze
«Herrschen lernt sich leicht, regieren schwer.»
«Die Demokratie rennt nicht, aber sie kommt sicherer zum Ziel.»
«Wer alt mit Fürsten wird, lernt vieles, lernt zu vielem schweigen.»
«Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu
übertreten.»
«Während die Deutschen sich mit Auflösung philosophischer Probleme quälen, lachen
uns die Engländer mit ihrem grossen praktischen Verstand aus und gewinnen die Welt.»
Bekannte Zitate aus dem Faust
«Da steh' ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug, als wie zuvor.»
«Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.»
«Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.»
«Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen!»
«Es irrt der Mensch, solang' er strebt.»