Als Pfarrersohn studierte Lessing Theologie, Philosophie und Medizin in Leipzig und Wittenberg.
Zwischen 1748 und 1755 lebte er in
Berlin, wo er Mitherausgeber mehrerer Zeitungen war.
Nachdem er in der Zwischenzeit in Wittenberg die Magisterwürde erhalten hatte, betätigte er
sich in Berlin als angesehener Theater- und Literaturkritiker. 1758
gründete Lessing mit dem Kritiker Nicolai und dem Philosophen Mendelssohn die Zeitschrift Briefe, die neueste Litteratur betreffend, für die er 1759-1765 eine Vielzahl von Essays verfasste, in denen er u.a. seine Kritik an der französischen Klassik äusserte. Von 1760 bis 1765 stand Lessing hauptamtlich als Kriegssekretär in den Diensten des Kommandanten von Breslau. 1767 folgte Lessing der Einladung, als Dramaturg am neugegründeten Deutschen Nationaltheater in Hamburg zu arbeiten. Nachdem das Theaterprojekt bereits Ende 1768
gescheitert war, versah Lessing von 1770 bis zu seinem Tod das Amt eines Bibliothekars an der
Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel.
Bereits während seines Studiums verfasste Lessing in Leipzig 1748 das Drama Der junge Gelehrte. In der Berliner Zeit erschienen 1754 Die Juden und 1755 Der Freygeist. Mit dem Bühnenstück Miss Sara Sampson legte Lessing im gleichen Jahr das erste "bürgerliche Trauerspiel" vor. 1767 folgte das Lustspiel Minna von Barnhelm, 1772 Emilia Galotti, das auf einen Stoff des römischen Historikers Livius zurückgeht und 1779 schliesslich das berühmte Hauptwerk Nathan der Weise, die beide in Blankversen verfasst sind. Neben seinen Dramen verfasste Lessing eine ganze Reihe von kritischen Essays zu Theater, Literatur, Kunst und Theologie. In seiner Hamburger Dramaturgie entwickelte er eine neue Theorie des Theaters. Wegen seiner Kritik im theologischen Bereich erteilte ihm ein stockkonservatives Lehramt ein Schreibverbot bezüglich religiösen Themen, das er mit seinem Nathan elegant umging. Im Spätwerk Die Erziehung des Menschengeschlechts setzte sich Lessing 1780 mit dem Konflikt zwischen Kirchendogma und religiösem Gefühl auseinander.
Mit seinem dramatischen Werk und seinen kritischen Essays verlieh der Aufklärer Lessing der deutschen Literatur ein neues Gepräge und übte grossen Einfluss auf nachfolgende deutsche Schriftsteller wie etwa Goethe und Schiller aus. Lessings Forderung nach religiöser Toleranz leitet die deutsche Aufklärungsbewegung ein und findet sich auch bei Kant.
| Literatur: | G.E. Lessing, Nathan der Weise, Stuttgart 1990, Reclam UB 3. G.E. Lessing, Emilia Galotti, Stuttgart 1994, Reclam UB 45. G.E. Lessing, Die Erziehung des Menschengeschlechts und andere Schriften, Stuttgart .., Reclam UB 8968. |
| Internet: | G.E. Lessing, Sämtliche Werke,
Originaltexte im Gutenberg-Projekt. Astrid Mueller, Lessing, kritisches Porträt. |
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| Sultan Saladin | idealistisch, friedlich, uneigennützig, verschwenderisch |
| Sittah, dessen Schwester | intelligenter, realistischer, unterhält Staatskasse |
| Nathan, reicher Jude in Jerusalem | weise, friedfertig, rhetorisch begabt, Weltbürger |
| Recha, dessen Adoptivtochter | schwärmend, hingerissen, 18 |
| Daja, Rechas Gesellschafterin | fanatische Christin |
| Tempelherr, Christ | engstirnig, stolz, erst gefühllos, aber gut |
| Derwisch, Muslim | lieber Freund Nathans, Schach, jetzt Schatzmeister |
| Patriarch, christl. Würdenträger | gnadenlos, hart (unchristlich!) |
| Klosterbruder beim Patriarchen | vordergründig naiv, folgsam, brav, aber clever |
Saladin und Sittah spielen Schach; Sittah gewinnt, weil Saladin wegen seiner Geldsorgen zerstreut ist. Da das erwartete Geld aus Ägypten vermutlich noch lange nicht eintreffen wird, fordert Saladin Al-Hafi auf, welches zu borgen. Sittah besinnt sich des Juden, von dem Al-Hafi ihr in den höchsten Tönen vorgeschwärmt hatte. Al-Hafi will aber nicht Nathan ärgern, er versucht es zuerst bei einem geizigen Mohren. Sittah schmiedet einen Plan, an Nathans Geld zu kommen. Nathan gelingt es indessen, den Tempelherrn erst zu verwirren, ihn dann mit der Geschicklichkeit seiner Worte so sehr einzuwickeln, dass dieser unbedingt Nathans Freund werden will. Nathan meint: «Sind wir unser Volk? Was heisst denn Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude als Mensch?» Sodann sprechen die beiden über Saladin, den Nathan kennenlernen will. Beim Abschied fragt er den Tempelherrn nach seinem Namen. Diesen, "Curd von Stauffen" bringt Nathan gedanklich mit Filnek in Verbindung. Auch die Gestalt und der Gang des Tempelherrn erinnern ihn an einen alten Bekannten. Daja belauschte die beiden; Nathan bittet sie anschliessend, seinen Plan nicht zu verderben. Al-Hafi kommt, um sich von Nathan zu verabschieden; er ist unterwegs zu den Ghebern (Parsi) am Ganges.
Recha erwartet ihren Retter schon voller Sehnsucht während sie mit Daja spricht, die Recha in Europa wünscht. Recha ist nicht damit einverstanden, dass Daja sich trotz der Güte, die Nathan ihr entgegenbrachte, immer wieder gegen das Judentum gesträubt und Recha zu beeinflussen versucht hat. Der Tempelherr kommt, Recha stürzt sich sogleich zu seinen Füssen, um Gott noch einmal zu danken. Beide sind von einander fasziniert. Als dem Tempelherrn aber auffällt, dass Nathan noch nicht zurückgekehrt ist vom Sultan, geht er wieder. Saladin ist etwas aufgeregt vor dem Gespräch mit Nathan; er habe keine Erfahrung damit, Leuten Fallen zu stellen. Sittah erklärt ihm, dass dies - wenn Nathan weise sei - gar nicht nötig sei und sonst habe er es verdient. Nathan tritt zu Saladin. Nach Saladins Lob, das Nathan bescheiden entgegen nimmt, will Nathan ihm Waren anbieten. Doch Saladin will wissen, welche Religion denn die richtige sei. Nathan bittet ihn, ihm erst eine Geschichte erzählen zu dürfen, was der Sultan ihm gewährt. Nathan erzählt: «Vor vielen Jahren lebte einst ein Mann, der einen Ring von unschätzbarem Wert besass: Der Stein war ein Opal, der hunderte von Farben spielte, und hatte die geheime Kraft, vor Gott und Menschen angenehm zu machen, wer in dieser Zuversicht ihn trug. Er überliess ihn vor seinem Tod seinem liebsten Sohn und setzte fest, dass dieser es wiederum gleich handhaben solle. So ging der Ring Generation für Generation weiter, bis zu einem Mann, der seine drei Söhne alle gleich lieb hatte, so dass er jedem von ihnen den Ring versprach. Vor seinem Tode kam er in Verlegenheit, denn er wollte keinen enttäuschen. Deshalb liess er im Geheimen, ohne Kosten und Mühen zu scheuen, zwei weitere, identische Ringe anfertigen. Er selbst konnte die Kopien nicht vom Musterring unterscheiden und übergab jedem seiner Söhne einen Ring. Saladin drängt Nathan, zu einem Ende zu kommen. Doch Nathan meint, das sei das Ende: Kaum war der Vater tot, so kömmt ein jeder mit seinem Ring, und jeder will der Fürst des Hauses sein. Man untersucht, man zankt, man klagt. Umsonst; der rechte Ring war nicht erweislich; fast so unerweislich, als uns itzt - der rechte Glaube.» Der Sultan ist zuerst enttäuscht; doch Nathan erzählt nun weiter, dass sich die drei gegenseitig verklagt hätten. Saladin brennt auf den Richterspruch. Nathan lässt den Richter erklären: «Ich höre ja, der rechte Ring besitzt die Wunderkraft, beliebt zu machen: Vor Gott und den Menschen angenehm. Das muss entscheiden! ... Mein Rat ist aber der: Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag zu legen! Komme dieser Kraft mit Sanftmut, mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, mit innigster Ergebenheit Gott zu Hilf'!» Saladin fühlt sich unwohl, dass er diesen weisen Mann ausnehmen wollte und fordert ihn auf, zu gehen und sein Freund zu bleiben. Doch Nathan will ihm nun Geld geben, er habe genügend. Er lenkt das Gespräch bald auf den Tempelherrn. Dieser wartet in der Nähe des Klosters unter den Palmen auf Nathan und gesteht sich seine Liebe zu Recha. Daja schleicht sich zu ihm und vertraut ihm das Geheimnis an, dass Recha gar keine Jüdin, sondern ein Christenmädchen sei. Daja will, dass er sie "rettet."
Der Tempelherr erscheint beim Klosterbruder, der gerade unter den Vorwürfen des Patriarchen leidet, weil ihm nichts gelingt. Hypothetisch schildert er dem Patriarchen die Situation eines Juden, der ein Christenkind aufgenommen, nach seinem besten Wissen erzogen, das Kind von seiner Herkunft aber nicht in Kenntnis gesetzt habe. Es bestünde eine tiefe Liebe zwischen Vater und Tochter. Er fragt, was da zu tun wäre. Der Patriarch meint, dem Juden drohe auf jeden Fall der Scheiterhaufen. Es wäre besser gewesen, das Kind wäre umgekommen, als dass es zu seinem ewigen Verderben so gerettet wurde. Der Tempelherr präzisiert nun, dass Nathan das Mädchen nicht in seinem, als vielmehr in keinem Glauben auferzogen habe. Der Patriarch beharrt auf dem Scheiterhaufen, kein Glaube sei ja noch schlimmer. Der Patriarch entlarvt sich als ein machtbessener, fanatischer Christ, dreimal sagt er den Satz: «Tut nichts. Der Jude wird verbrannt.» Der Patriarch will wissen, ob es sich wirklich nur um eine Problema handle. Es werden unzählige Geldsäcke in den Palast getragen. Saladin und Sittah erwarten Nathan und den Tempelherrn. Sittah konnte ein Bild des Bruders Assad finden, der von seinem letzten Ritt nicht zurückgekehrt war. Saladin kann es kaum erwarten, das Bild mit dem Tempelherrn zu vergleichen, er ist nochmals sehr betroffen von der Ähnlichkeit des Tempelherrn mit Assad. Saladin und Sittah sind nun auch der Meinung, dass der Tempelherr Recha bekommen solle. So bekommt Sittah den Auftrag, Recha zu holen. Auch Daja setzt Nathan unter Druck, seine Tochter dem edlen Retter zur Frau zu geben, doch Nathan will nichts überstürzen. Der Klosterbruder Bonafides tritt auf und erzählt, dass der Patriarch ihn geschickt habe, einen Juden aufzuspüren, der sich ein Christenkind erzöge. Nathan ist betroffen, doch der Klosterbruder fährt fort, er habe sich plötzlich erinnern können, selbst einmal einer derartigen "Sünde" Anlass gegeben zu haben: «Hat Euch ein Reiterknecht nicht vor achtzehn Jahren ein Töchterchen gebracht von wenigen Wochen?» Nathan bestätigt, worauf der Klosterbruder erklärt, dass er jener Reiterknecht gewesen sei. Der Vater des Kindes sei ein gewisser Wolf von Filnek gewesen, der Nathan das Kind gesandt hatte, weil die Mutter kurz davor gestorben war und er selbst nach Gaza aufbrechen musste. Nathan bestätigt, er sei hoch in Filneks Schuld gestanden, dieser habe ihn mehr als einmal vom Tod gerettet. Nathan erzählt aber auch, dass wenige Tage vor diesem Ereignis, seine Frau und alle seine Kinder in einem Pogrom ermordet worden seien. Zuerst habe er der Christenheit seinen erbittertsten Hass zugeschworen, doch bald sei er wieder zur Vernunft gekommen und als ihm Recha gebracht wurde, war er glücklich, von sieben Kindern doch schon eines wieder zu haben. Der Klosterbruder ist tief beeindruckt. Nathan vergisst nicht, den Klosterbruder nach der Mutter des Mädchens zu fragen. Der kann sich nicht richtig erinnern, hält es aber für möglich, dass sie eine Stauffin war; er besitzt ein Gebetbuch, in das die ganze Familie niedergeschrieben sei. Nathan schickt ihn, dieses arabische Büchlein zu holen. Nachdem Sittah eingetroffen ist, befürchtet Daja, dass diese vorhabe, Recha mit einem Muselmann zu vermählen. Um das zu vermeiden klärt sie Recha auf dem Weg zum Palast über ihre Herkunft auf.
Der Tempelherr geht erneut vor Nathans Haus auf und ab, ist aber zu ängstlich einzutreten. Er macht sich Gedanken über Nathan und realisiert, dass er dessen Handeln eigentlich gar nicht missbilligt. Zudem hätte Recha ohne Nathans Erziehung wenig Reiz. Er beginnt sich dafür zu schämen, dass er auf Daja gehört hatte. Als er Nathan mit dem Klosterbruder aus dem Haus kommen seht, befürchtet er, dass Nathan von seinem Gespräch mit dem Patriarchen ins Bild gesetzt wurde. Nathan hat das Büchlein erhalten, das seine Vermutung bestätigt. Nathan ist erleichtert und will sogleich zum Sultan gehen, um die Angelegenheit aufzuklären. Der Tempelherr fängt Nathan ab, und beginnt sich dann für seine Tat zu rechtfertigen, dies alles sei nur aus Sorge um Recha geschehen und zwar aufgrund einer Intrige Dajas. Zudem hätte er dem Patriarchen gegenüber Nathans Name nicht genannt, da er bereits gewusst hätte, was für ein Schurke der Patriarch sei. Nathan erzählt ihm, dass dank dem Patriarchen Rechas Verwandtschaft bekannt geworden sei, unter anderem sei da ein Bruder aufgetaucht. Nathan fordert den Tempelherrn auf, ihn zum Palast des Sultans zu begleiten, wo Recha ist. Dort lobt Sittah Rechas Vernunft, worauf Recha von ihrem Vater zu schwärmen beginnt, wieviel er sie doch gelernt habe, und nun - sie bricht in Tränen aus - soll sie ihrem Vater weggenommen werden. Sittah forscht einfühlsam fragend und erfährt so, dass Daja in ihrem Fanatismus Recha unterwegs zum Palast darüber aufgeklärt hatte, dass Nathan nicht ihr wahrer Vater sei. Saladin tritt zu den beiden. Er erträgt den Anblick der weinenden, zu Boden gesunkenen Recha nicht. Er verspricht ihr jeden Wunsch zu erfüllen, wenn sie nur aufstehe. Recha will «nicht mehr, nicht weniger, als meinen Vater mir zu lassen; und mich ihm! Macht denn nur das Blut den Vater?» Saladin gibt ihr recht und meint: «Sobald der Väter zwei sich um dich streiten: lass sie beiden; nimm den dritten! Nimm dann mich zu deinem Vater!» Doch dann fragt er sie, ob sie denn nicht auch einen Freund habe. Der Tempelherr und Nathan treten ein. Nathan sieht, dass Recha geweint hat und erkundigt sich nach ihrem Befinden und ob sie noch seine Tochter sei. Er bittet sie heiter und gefasst zu sein, da ihr nichts passieren könne. Dann bittet Saladin Recha, sie möge dem Tempelherrn verzeihen, sie solle auf ihn zugehen und sich ihm antragen, doch Nathan hält sie auf. Er erklärt, dass es um Rechas Bruder gehe, der auch ein Wörtchen mitreden wolle. Nathan erklärt dem Tempelherrn, dass er nicht Curd von Stauffen, sondern Leu von Filnek heisse. Der Tempelherr stutzt. Nathan erklärt, dass seine Mutter zwar eine Stauffin gewesen sei, ebenso wie ihr Bruder, bei dem der Tempelherr aufgewachsen war. Sein Vater sei Wolf von Filnek, ein guter Freund Nathans, gewesen. Kein Deutscher, war aber mit einer Deutschen vermählt, er sei seiner Frau nur kurz gefolgt. Auf des Tempelherrn erneute Frage, er wolle nun den Bruder sehen, antwortet Nathan: «Der seid Ihr!» Das Erstaunen schlägt bald in grosse Freude um. Es stellt sich heraus, dass der verschwundene Assad und Wolf von Filnek ein und dieselbe Person waren. Damit hat sich die Ringparabel erfüllt: In einer Familie finden sich nun alle drei Religionen.
Religion
«Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.»
«Man raubt, stiehlt, lügt, plündert. Wie aber nennt man's? Kolonisieren, zivilisieren, Kultur verbreiten. Man mordet, meuchelt, massakriert. Die 'logificatio post festum' aber nennt es: Seelsorge, Christentum, Dienst am Ideal. So sind denn die Ideale nur Masken der Bestie Mensch. Wehe jedem, der dieses Spiel ernst nimmt. Wehe jedem, der daran glaubt.»
Mensch / Ethik
«Kein Mensch muss müssen.»
«Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch.»
«Kann man denn nicht auch lachend sehr ernsthaftig sein?»
«Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss.»
«Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.»
«Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres.»
«Beide schaden sich selbst: Der zuviel verspricht und der zuviel erwartet.»
Liebe & Frauen
«Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.»
«Trau keinem Freunde sonder Mängel, und lieb ein Mädchen, keinen Engel.»
«Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht als hundert Augen der Mannesperson.»